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Geschichte von Agawang
Die Geschichte von Agawang beginnt vermutlich zwischen dem 9. und 12. Jahrhundert. In dieser Zeit wurden die drei Einzelsiedlungen, des Ortes gegründet, nämlich Agawang, Obernefsried und Unternefsried.
 
Während Unternefsried heute noch ein separater Ort ist, verschmolz Agawang und Obernefsried zu einem Ort.
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Die erste urkundliche Erwähnung von Agawang datiert auf das Jahr 1202. Der Name Agawang leitet sich von dem Adelsgeschlech “Miltes de Agenwanch”ab, zu dessen Besitztümern der Ort einst gehörte, und deren Burg einst dort angesiedelt war. Von dieser Adelslinie leitete sich auch das ursprüngliche Wappen von Agawang, ein silberner Sparren auf rotem Grund ab. Dieses ursprüngliche Wappen ist auch heute noch Bestandteil des Gemeindewappens.
Im 14. Jahrhundert verlegte das Adelsgeschlecht “Miltes de Agenwanch”seinen Wohnsitz von Agawang nach Augsburg wodurch ihre Güter durch Verkauf auf die Patrizierfamilie Hofmair überging. Knapp hundert Jahre später erwarb das Domkapitel zu Augsburg von dieser Familie die Güter in Agawang. Durch weiter Zukäufe ging schließlich das ganze Dorf in den Besitz des Domkapitels über, in dem es bis zur Säkularisation im Jahre 1803 bleiben sollte.
 
Im Jahre 1803 wurden im Zuge der Säkularisation sämtlichen, der Kirche zugeteilten Ländereien und Besitzungen den weltlichen Staaten zugeteilt, wodurch Agawang bayrisch wurde. Drei Jahre später wurde aus den einst selbständigen Gemeinden Agawang, Obernefsried und Unternefsried die “Ruralgemeinde Agawang”gebildet, die durch einen Gemeindeausschuss geführt wurde.
Im Jahre 1962 erhielt Agawang ein neues Wappen. Dieses Wappen besteht in der linken Hälfte aus dem ursprünglichen Wappen des Adelsgeschlechtes “Miltes de Agawanch”, dem silbernen Sparren auf rotem Grund. In der rechten Hälfte ist eine silberne Gleve zu sehen, die dem Wappen der Familie Hofmair entnommen wurde, die einst Wohltäter gegenüber dem Ort waren. Getrennt werden die beiden Hälften durch einen goldenen Pfahl, der aus dem Wappen der Marktgrafschaft Burgau entstammt. Dadurch wird ausgedrückt, dass Agawang der Marktgrafschaft einst unterstand.
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Am 1. Mai 1978 endete die Selbständigkeit des Ortes Agawang. Seit diesem Datum bildete Agawang, zusammen mit den Orten Rommelsried, Unternefsried, Buch, Maingründel, Brunnenmühle, Katzenlohe, Boschhorn und Kutzenhausen die Gemeinde Kutzenhausen.
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